• Mato macht Urlaub vom:

    09.09. - 30.09.2021


    Liebe Grüße Mato

Bereit für das erste eigene Pferd?

Ein eigenes Pferd ist der Traum vieler Mädchen und auch des einen oder anderen Jungen. Doch Pferde –  sind sehr anspruchsvolle Tiere, die man nicht einfach so drauflos kaufen sollte. Eltern, die Ihrem Kind den sehnlichen Wunsch nach einem Pferd erfüllen wollen, sollten zuvor einiges bedenken um sicher zu stellen, dass dem Tier kein unbeabsichtigtes Leid zugefügt wird.

Erst Reiten lernen

Ein häufiger Fehler ist sich zuerst ein Pferd zuzulegen und dann Reitunterricht zu nehmen – oder sich gar einfach auf das Pferd zu setzen und zu erwarten, dass es die ganze Arbeit macht. Reiten ist viel schwieriger als es aussieht und man kann dabei viele Fehler machen, die das Pferd körperlich oder psychisch schädigen. Ein zu schwerer Reiter oder zu frühes Anreiten kann zu schweren Fehlformungen des Skelettes führen. Sich am Zügel Festhalten oder an ihm Anreißen anstatt korrekt und sanft zu führen, kann das empfindliche Maul des Tieres aufreißen und Vieles mehr. Daher ist es unbedingt notwendig vor dem Pferdekauf Reitunterricht, zum Beispiel in einer Reitschule, zu nehmen und den richtigen Umgang mit dem Tier zu erlernen. Es empfiehlt sich zumindest die Reiterpassprüfung abzulegen, bevor man sich das erste eigene Pferd zulegt.

Auslauf, Gesellschaft und Fütterung

Das Pferd ist ein Lauftier. Das bedeutet, dass es für seine Gesundheit viel Bewegung braucht. Zumindest eine Stunde am Tag sollten Sie Zeit haben um Ihr Pferd zu reiten, zu fahren oder zu longieren, wenn Sie es gesund erhalten wollen. Zusätzlich sollte es auch die Gelegenheit haben sich frei, vorzugsweise auf einer Weide, bewegen zu können. Ein den ganzen Tag in einer Box eingesperrtes Pferd langweilt sich und entwickelt oft gesundheitsschädliche Unarten, wie gegen die Boxwand Treten oder Koppen.
Außerdem ist das Pferd aber auch ein Herdentier. Ein einzeln gehaltenes Pferd leidet schwer unter Einsamkeit und kann dadurch depressiv oder gestresst werden. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben ein weiteres Pferd als Gesellschafter für Ihr Tier unterzubringen, kann im Notfall ein anderes Herdentier, meist eine Ziege, als Ersatzobjekt dienen. Die beste Lösung ist jedoch stets die Haltung in einem größeren Stall mit mehreren Pferden und Auslauf in der Herde.
Eine ausreichende Versorgung mit Wasser wird am besten durch eine automatische Tränke gewährleistet. Aufgrund seiner Größe benötigt ein Pferd, abhängig von der Temperatur und seiner körperlichen Anstrengung etwa 20 bis 30 Liter am Tag. Das ist ziemlich viel zu schleppen, wenn Sie es ihm von Hand im Kübel bringen müssen.
Besonders kompliziert ist bei Pferden die richtige Fütterung. Sie ist vom Typ des Pferdes, seiner Größe, dem Alter und vor allem seiner körperlichen Belastung, also dem Arbeitseinsatz beim Reiten oder Fahren, abhängig. Sowohl zu wenig als auch zu sehr energiehaltiges Futter können lebensgefährlich sein. Lassen Sie sich hierzu also auf jeden Fall von einem erfahrenen Fachmann beraten.
 
 

Über Mato

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